Agile Führung virtueller Teams

Agile Führung virtueller Teams: Eine Mission Impossible?

Immer mehr Firmen und immer mehr Manager sind nach unserer Erfahrung damit konfrontiert, Menschen und Teams zu führen, die ihren Arbeitsplatz an zum Teil weit entfernten Orten haben und die sie nur selten sehen.

Wesentlicher Treiber dieser Veränderung ist zweifellos die Globalisierung, die immer dichtere internationale Vernetzung der Zusammenarbeit in und zwischen Firmen rund um den Erdball. Für viele Branchen und Firmen – insbesondere auch in Deutschland – ist die gesamte Welt zum relevanten und ausschlaggebenden Markt geworden. Die rapiden Innovationen in der IT und Datenübertragung sowie eine gesteigerte Mobilität ermöglichen weltumspannende Arbeitsprozesse und Kooperationen über kulturelle und regionale Grenzen hinweg.

Diese weltumspannende Arbeit erfordert eine andere Form der Zusammenarbeit und Führung. Statt realer, direkter Zusammenarbeit im zwischenmenschlichen Kontakt rückt mehr und mehr die virtuelle Zusammenarbeit ins Zentrum. Konkret heißt das der Kontakt und die Einflussnahme über Medien wie Internet, Video oder Telefon. Bei unseren Kunden erleben wir immer häufiger, wie Mitarbeiter, Manager, Projekt- und Teamleiter diese neue Arbeitsweise praktizieren, sich tastend bis euphorisch in diese neue Arbeitswelt begeben und im „trial and error“-Verfahren ihre ersten Erfahrungen machen. Wir sehen allerdings auch, dass viele Fragen zur effektiven Nutzung dieser neuen Arbeitsmedien unbeantwortet bleiben und dass viele Hoffnungen enttäuscht werden. Wie meist in den Zeiten beschleunigten Wandels ruft die Unternehmenspraxis nach Erfahrungen und Erkenntnissen, die bei den Beteiligten noch gar nicht vorliegen können.

In der klassischen Betrachtung der Führungstätigkeit wird idealtypisch davon ausgegangen, dass die Führungskraft ihre Aufgaben im direkten Kontakt mit dem Mitarbeiter umsetzt. Diese Betrachtung wird auch in den meisten Trainingsdesigns als Basis stillschweigend angenommen. Doch in der virtuellen Führung wird weniger direkt persönlich und zeitgleich geführt, sondern häufig indirekt, teilweise zeitversetzt und unter Anwendung unterschiedlicher Medien kommuniziert. Diese Medien werden oft zum zentralen Arbeitsmittel. Die Auswahl dieser Medien ist vielfältig und nimmt mit der Fortentwicklung der Technologien zu.

Dass Führungskräfte in der virtuellen Teamführung mit den unterschiedlichen Medien vertraut sind und darauf ausgebildet werden müssen, sollte selbstverständlich sein; zumal oft nicht auf entsprechend ausgebildete Assistenzkräfte(Sekretärin, Teamassistent) zurückgegriffen werden kann. Leider ist dies durchaus nicht der Fall. Ohne entsprechende Einweisung, Schulung und Erfahrung kann zum Beispiel die Durchführung einer einfachen Telefonkonferenz oder gar eine Videokonferenz für Führungskräfte eine Heraus- oder gar Überforderung darstellen.

Die virtuelle Zusammenarbeit wird zusätzlich erschwert durch die großen kulturbedingten Unterschiede der Beteiligten. Betrachten wir dabei nur einmal den unterschiedlichen Umgang mit Zeit in den Kulturen, so sehen wir in der Zusammenarbeit verschiedene Auffassungen bezüglich Verbindlichkeit, Antwortzeitverhalten, Einschätzung von Dringlichkeit oder auch der Erforderlichkeit von Planung. Besonders wichtig in der Führung virtueller weltumspannender Teams sind auch Faktoren wie der unterschiedliche Umgang mit Macht oder die verschiedenen Bedürfnisse in Hinblick auf die Art der Kommunikation, z.B. eher direkt („unverblümt“) oder indirekt („zwischen den Zeilen“).

Manchmal ist das Scheitern der virtuellen Zusammenarbeit auch schlichtweg dem Fakt geschuldet, das die vorhandenen Sprachkenntnisse nicht ausreichen. Es geht eben nicht nur um den Austausch von Fachbegriffen in der gemeinsamen Fremdsprache Englisch, die häufig Basis für die internationale Kommunikation ist. Viel schwieriger ist es, die eigene Befindlichkeit, die eigenen Gefühle von der eigenen Muttersprache in die Fremdsprache zu übertragen. Kurze, oft den Partner irritierende oder gar verletzende Aussagen oder Emails entstehen aus dieser mangelnden Fähigkeit, sich auszudrücken.

Führung und Zusammenarbeit mit virtuellen Teams: also eine Mission Impossible? Ganz sicher nein, doch auch hier sollten die Beteiligten darauf vorbereitet, sensibilisiert und trainiert werden. Wir haben daher bewusst unserem eigenen Trainingsansatz den Namen „Mission Possible“ gegeben. Unser Anspruch bei der Entwicklung der Trainingssimulation Mission Possible war es, diese oben beschriebene neue Führungsrealität intensiv erlebbar zu machen. Die Teilnehmer erleben, wie virtuelle multi-kulturelle Teams mit neuen virtuellen Kommunikationsmitteln in Verbindung mit spezifischen Führungs- und Projektaufgaben erfolgreich geführt werden können. In dieser am Markt einzigartigen Simulation wird praxisnah und erfolgreich die reale Welt der Führungskräfte-, Projektleiter und Teammitglieder abgebildet. In dem wir die Beteiligten durch gezieltes Training unterstützen, wird auch die virtuelle Führung und Zusammenarbeit zur Mission Possible.

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