Change braucht Freiräume

Mit der Open Space Technology Veränderungen von den Köpfen in die Herzen bringen!

Die Open Space Technology wurde in den USA in den 80-iger Jahren von Harrison Owen entwickelt. Mit Open Space gelingt es Veränderung auf höchst geordnete, zufriedenstellende und vergnügliche Weise zu organisieren. Wie das möglich ist erfahren Sie hier.

Wenn wir Mitarbeiter für herausfordernde Ziele und massive Veränderungen gewinnen wollen, sollten wir sie frühzeitig und möglichst umfassend einbeziehen. Das ist leicht gesagt – aber schwer in die Tat umzusetzen. Herkömmliche Methoden scheitern immer wieder, nicht zuletzt an der großen Personenzahl, die für die Veränderung gewonnen werden soll.
An wie vielen Veränderungsprojekten haben Sie bereits teilgenommen? Und wie spürbar sind heute noch die Ergebnisse dieser Maßnahmen? Wie viel hat sich seither wirklich dauerhaft geändert?

Wenn Sie in Ihrer Organisation nachhaltige und erfolgreiche Entwicklungen und Veränderungen initiieren möchten, sollten Sie folgende Fragen stellen:

  1. Möchten Sie in Ihrer Organisation tatsächlich nachhaltige Entwicklungen oder Veränderungsprozesse initiieren?
  2. Möchten Sie die Entscheidungen und Entwicklungen in der Organisation mit Ehrlichkeit, Offenheit, Transparenz und Authentizität einführen und durchführen?
  3. Möchten Sie möglichst viele Betroffene zu Beteiligten machen?
  4. Möchten Sie die Betroffenen in die Entscheidung einbeziehen?
  5. Möchten Sie mit allen Beteiligten gemeinsam Verantwortung übernehmen für Ihr gemeinsames Tun – oder Lassen, für Entscheidungen und Entwicklungen?

Die Open Space Technology, ist das Workshopformat der Wahl für nachhaltige und erfolgreiche Entwicklungen und Veränderungen in Organisationen, weil es in kurzer Zeit zu neuen, überraschenden und schnellen Ergebnissen führt.
Aus der Vergangenheit kennen wir Workshops und Konferenzen mit fachkompetenten Leitern und festgelegtem Design. Dabei verleitet uns jedoch leider die Methode des Vortrags und der Information durch Experten dazu, unsere selbstverantwortliche Rolle aufzugeben und in eine konsumierende Haltung zu verfallen. Die Effekte von Workshops und Konferenzen sind daher oft kaum spürbar.

Denn aktiver Konsum bedeutet passive Prozesse: Wir erdulden anstatt zu entwickeln.

Ganz anders die Open Space Technology:
Die Teilnehmer übernehmen die Verantwortung für die Themen und engagieren sich kreativ, konsequent, eigenverantwortlich und selbstmotiviert für neue Entwicklungen.

Wofür können Sie die Open Space Technology einsetzen?

    1. Anpassung an schnelle Veränderungen

Damit Organisationen Mitarbeiter in schnelle Veränderungen einbeziehen, sind die Qualitäten einer guten Zusammenarbeit, wie Verantwortungsbereitschaft und Vertrauen notwendig.
Im Open Space geben Sie den Teilnehmern die Verantwortung für das Ganze. Dadurch lassen sich viele Mitarbeiter erstmalig offen auf Kollegen und Vorgesetzte ein.

    1. Innerbetriebliche Synergien erschließen und nutzen

Vernetzen Sie effektiv Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Abteilungen.
Die Mitarbeiter entdecken selbst ihre gemeinsamen Interessen und die Überschneidungen und Synergiemöglichkeiten ihrer Arbeitsfelder.

    1. Radikale Veränderungen von Unternehmenskulturen

Übergeben Sie den Mitarbeiten die Selbstverantwortung in einem kontrollierten Prozess.
Bei dringenden Fragen machen Sie die eigentlich Betroffenen – die Mitarbeiter – zu Beteiligten.

    1. Schneller Wandel mit Großgruppen

Beteiligen Sie Mitarbeiter an Veränderungen.
Gerade die Kreativität aller Beteiligten eröffnet oftmals neue Möglichkeiten, die zuvor undenkbar schienen – oder einfach nicht gedacht wurden.

Wie läuft so ein Open Space ab?
Stellen Sie sich vor es gelänge, innerhalb von einem bis drei Tagen alle Betroffenen zusammen zu führen und sie in den vorgesehenen Veränderungsprozess aktiv einzubinden?
Die Open Space Technology ermöglicht dies: Gruppen von 10 bis weit über 1.000 Beteiligten erarbeiten gleichzeitig gemeinsam Ideen und Lösungen für komplexe und oftmals konfliktträchtige Themen.
Ihr Begleiter führt die Teilnehmer in den Ablauf ein und stößt den Prozess an. Daraufhin entwickeln sich schon bald neue Strukturen, in denen bei jedem Teilnehmer selbstverantwortliches Handeln und kreative Kooperation entsteht. Sie suchen selbstmotiviert nach Antworten auf die Probleme, die ihnen zuvor nur lästig aufgefallen sind – aber niemand tat etwas. Nun gestalten Sie gemeinsam den Veränderungsprozess, an dessen Ende konkrete Ergebnisse stehen – hinter denen Sie stehen und sie daher auch leichter umsetzen.

Und wie geht das?
Mit Open Space bewirken Sie kurzfristige und dennoch nachhaltige Veränderungen zur Lösung komplexer Probleme in Organisationen.
Jeder Teilnehmer übernimmt beim Open Space Verantwortung für den eigenen Nutzen. Wer glaubt, die lockere Form lasse ihm mehr Freiheiten, der hat Recht – wer glaubt, sie fordere weniger von ihm, wird eines Besseren belehrt!
Denn Open Space eröffnet den Teilnehmern Freiräume, um kreativ Lösungen für dringende Probleme zu entwickeln. Und somit führt Open Space bei den Teilnehmern dazu, aktiv zu werden, Verantwortung zu übernehmen und Entwicklungsprozesse mit zu gestalten.

Und es funktioniert wirklich?
Es funktioniert! Die Open Space Technology hat sich seit ihrer Entwicklung in den 80iger Jahren weltweit tausendfach bewährt!
Die einzige Voraussetzung ist: Die Führungskräfte müssen die einsetzenden Veränderungsprozesse auch zulassen und unterstützen!
Probieren Sie es selbst aus frei nach dem Motto des Open Space:
Seien Sie vorbereitet, überrascht zu werden!

Wann funktioniert Open Space nicht?
Nehmen Sie bitte Abstand vom Open Space, wenn

  1. die Teilnehmer des Open Space keinen oder wenig Gestaltungsspielraum erhalten sollen,
  2. jemand die Entwicklung kontrollieren will, oder
  3. die Antworten auf das Thema schon bekannt sind, also eine Alibi-Veranstaltung gefragt ist, bei der bekannte Lösungen „verkauft“ werden sollen!

Wie ist die Open Space Technology entstanden?
Der Entwickler der Open Space Technology, Harrison Owen, war nach der ersten Konferenz, die er selbst über 1 Jahr lang vorbereitet hatte, von den erreichten Ergebnissen enttäuscht. Als Teilnehmer-Feedback hörte er öfters, dass die Themen-Vorträge keinen großen Nutzen hatten, jedoch die Teilnahme dennoch positiv bewertet wurde, da sich in den Konferenz-Pausen und an den Abenden hervorragende Kontakte ergeben hatten.

In der Folgezeit entwickelte er das Konzept von Open Space frei nach dem Motto: „Wenn die Pausen besser waren als die Vorträge, dann gestalten wir die nächste Konferenz eben als Pausen-Veranstaltung!“ Hierzu verwendete er gruppendynamische Mechanismen, die die Menschheit seit jeher zum Austausch verwendet – beispielsweise heute noch bei den Ureinwohnern Afrikas oder Südamerikas. In den 60er Jahren hatte Harrison Owen in Westafrika miterlebt, wie sich mehr als 500 Menschen einer Volksgruppe zu einem gemeinsamen Fest trafen – ganz ohne Festkomitee, Vorbereitung, Organisation, einfach so, spontan und scheinbar planlos. Er erlebte an vier Tagen einen organisiert ablaufenden, höchst effizienten Austausch an Informationen, Riten, Vertragsverhandlungen und -erneuerungen, …
Wie funktionierte das? Die Erkenntnisse seiner Studien führten zu dem, was Sie heute interessiert: Die Open Space Technology.

Follow up von Open Space – Und was passiert danach?
Stimmen die Rahmenbedingungen und gibt es eine gute Vorbereitung, ist es einfach, die Open Space Technology einzusetzen. Doch setzt sich das Engagement der Teilnehmer auch später noch fort? Nicht, wenn sie sich nicht legitimiert fühlen, die im Open Space erarbeiteten Ansätze umzusetzen, sondern die Ablehnung ihrer Kollegen oder gar der Vorgesetzten befürchten.
Eine Open Space Konferenz erzeugt in der Regel eine Aufbruchsstimmung und eine Menge Energie – und löst daher auch oft Skepsis aus:

  1. Was passiert, wenn der erste Schwung vorbei ist?
  2. Wie kann man sicherstellen, dass es danach weiter geht?
  3. Stoßen die Aktionsgruppen nicht auf eine Menge Widerstand?
  4. Verlieren wir im Alltagsgeschäft nicht unser Ziel aus den Augen?

Denn da gibt es viele Faktoren, die die Aufbruchsstimmung bremsen können: Alte Hierarchien, negativ eingestimmte Multiplikatoren, Beurteilungssysteme, die Eigeninitiative verhindern, Kollegen, die nicht dabei waren, Führungskräfte mit verdeckten anderen Zielen…
Daher ist es wichtig, dass alle Schritte nach dem Open Space schon zuvor mit dem Auftraggeber besprochen und vereinbart wurden. Diese Schritte gibt der Begleiter bereits während des Open Space bekannt und führt alle Teilnehmer in die nächsten Entwicklungsschritte ein.

Sinnvoll ist oft, wenn sich Organisationen mit hohem Veränderungspotential in Richtung einer Open Space-Organisation entwickeln: zu drängenden Themen finden immer wieder kleinere Konferenzen statt, beispielsweise für alle Führungskräfte, für Mitglieder und Interessenten von Arbeitskreisen, …
Ob sich das Unternehmen zu einer Open Space-Organisation entwickeln will oder nur einen bestimmten, eng umrissenen Veränderungsprozess plant: Stets kann der Open Space für sich allein nur einen Anstoß in die gewünschte Richtung bieten. Alle nachfolgenden Maßnahmen – wie die Einstellung der Geschäftsführer, Führungskräfte, Projektleiter, die Unterstützung der Projektgruppen – entscheiden, ob die hier einsetzenden Impulse auf fruchtbaren Boden fallen. Und Ihr Begleiter trägt viel dazu bei, dass der Boden bestellt wird.

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