Emotional führen!

Mit Emotionen durch die Krise führen!

In der Krise zeigt sich die Persönlichkeit. Wer kennt es nicht? Ein Jahr im Lockdown und jeder beschwert sich, obwohl es an der Situation nichts ändert. Hand aufs Herz: Haben auch Sie sich schon mal dabei ertappt, mit dem Schicksal zu hadern, andere für die eigene Misere verantwortlich zu machen, Schuldige zu suchen oder Kritik zu üben, ohne selber konstruktiv zu sein? Doch wie schaffen Sie es, trotz des riesigen Drucks die eigenen Werte nicht über Bord zu werfen? Wie nützen Sie Ihre Emotionen, um sich und andere aus der Krise zu führen?

Krisen bringen das Beste und das Schlechteste im Menschen hervor. Das gilt auch für Führungskräfte. Krisenzeiten zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass alte Handlungsmuster obsolet werden und gleichzeitig Chancen für konstruktive Veränderungen entstehen.

In Ausnahmesituationen reagiert jeder anders auf Herausforderungen. Manche geben auf und zerbrechen unter der Last der Veränderung. Andere wachsen an ihren Aufgaben. Genau das ist es, was eine echte Führungspersönlichkeit auszeichnet: Negative Emotionen in positive Energie zu verwandeln, in schwierigen Situationen Chancen zu sehen und mutig und verantwortungsbewusst neue Herausforderungen meistern.

Diese Strategien und Denkweisen müssen nicht angeboren sein. Sie können mit erstaunlich einfachen Mitteln erlernt werden. Gerade in Krisenzeiten benötigt es Führungskräfte, die mit Emotion führen und als Leitfigur agieren. Wenn nicht Sie Ihre Mitarbeitende in den Veränderungsprozess mit einbeziehen, wer soll es sonst tun? Echte Führungskräfte schaffen es auch in einer Krise, das Team aus der Misere zu führen und die Mitarbeitenden zu motivieren.

Gerade in Zeiten der Krise kommen gewaltige Herausforderungen auf Sie als Führungskraft zu. Deshalb ist es wichtig, das eigene Stressmanagement zu optimieren und agil zu führen. In der Krise zeigt sich nicht nur die Persönlichkeit, sie kann sich in der Krise erst richtig entwickeln. Wenn Sie sich also mal wieder dabei ertappen, in Selbstmitleid zu fallen, dann erinnern Sie sich daran, wie Sie durch Erkenntnis und Willen Ihren Mitarbeitenden ein Vorbild sein können. So werden Sie am Ende immer einen positiven Ausweg finden.

Erfahren Sie mehr unter: Führen auf Distanz

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